Wie es bei anderen zugeht.

Auch in anderen freien Projekten gibt es ab und zu Ärger und Kommunikationsprobleme. Aber es könnte schlimmer sein, wie die Erfahrungen eines Debian-Entwicklers zeigen.
Beim Debian-Projekt ist dies zur Zeit der Fall, ein Teil der Entwickler streitet darüber, ob eine weitere Architektur (amd64) in den nächsten Release aufgenommen werden soll.

Besonderen Ärger gab es deswegen, weil zum ersten Mal der Vorschlag kam, über eine technische Frage abzustimmen.
Wiederholt wurde gesagt, dass Debian keine Demokratie ist, was auch gut sei.
Eine Minderheit meint, es sollte hingegen schon von allen bestimmt werden, was die Entwickler, allesamt Freiwillige, machen sollen.

Kommt uns das bekannt vor?
Mir schon ;-).

Flames, Beleidigungen und gegenseitige Vorwürfe folgten.

Aber jetzt zum eigentlichen Grund meines Postings:
Es wurde gesagt, dass die Zusammenarbeit bei Debian wesentlich schlechter funktioniert als in JEDER Firma.

John Hasler schrieb daraufhin einen wunderbaren Beitrag, in dem er sagte, dass dies bei weitem nicht so sei:

"I have worked for several commercial organizations where the level of hostility and lack of communication equaled or surpassed that in Debian. At one of them one of the directors murdered another during a meeting.

However, I was being _paid_ for that work nonetheless, I eventually resigned from those jobs). Here I just killfile the jerks and the flamewars. I suspect that I am not the only member of Debian who keeps his participation to a minimum because of the hostility."

Quelle: http://lists.debian.org/debian-devel/2004/07/msg00854.html

Also Leute, falls es mal wieder Streit gibt: Nehmt es Euch nicht so sehr zu Herzen, und denkt daran, es gibt Schlimmeres ...

Freitag, 16. Juli 2004, 13:41, von zenogantner
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